Überblick

Die medizinische Bildgebung hat in den vergangen Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Sie bietet heute zahlreiche Möglichkeiten der bildlichen Darstellung des menschlichen Körpers. Jede der bildgebenden Techniken hat ihre spezifischen Vorteile und Nachteile.

Die konventionelle Röntgenaufnahme, die Computertomografie(CT) und die Mammografie beruhen auf dem Einsatz von Röntgenstahlen. Bei der Angiografie wird die Röntgenstrahlung durch die Gabe von Kontrastmitteln ergänzt.

Die so genannte molekulare Bildgebung findet im Rahmen der Nuklearmedizin Verwendung. Sie bietet eine ganze Reihe an Verfahren, die es ermöglichen, biologische Vorgänge im Stoffwechsel von Körperzellen darzustellen. Dem Patienten werden hierfür kleine Mengen radioaktiver Substanzen (radioaktive Marker) verabreicht.

Magnetresonanztomografie (MRT), auch als Kernspintomografie bezeichnet, und Ultraschall sind weitere Verfahren zur medizinischen Bildgebung. Sie verwenden keine ionisierende Strahlung, im Gegensatz zur konventionellen Röntgenaufnahme, zur Computertomografie (CT) und zur molekularen Bildgebung. Die Magnetresonanztomografie (MRT), basiert auf dem Prinzip starker magnetischer Felder, die, soweit man heute weiß, keine irreversible biologische Wirkung im menschlichen Organismus haben.

Ultraschallsysteme nutzen – wie der Name sagt – hochfrequente Schallwellen (Ultraschall), um Bilder von Geweben und Organen zu erzeugen.

  • Abb. 1: Prinzip der Röntgentechnik. Ein Blendensystem (Collimator) fokussiert den Röntgenstrahl so, dass nur der zu untersuchende Bereich bestrahlt wird. Das Streustrahlenraster verstärkt den Kontrast, indem es die Streustrahlung vermindert.

    Bildgebende Verfahren mit Röntgenstrahlung

    Beim Röntgen werden Röntgenstrahlen auf den Körper projeziert. Während die Strahlung durch den Körper dringt, wird sie teilweise absorbiert. Die Strahlen werden auf der anderen Seite des Körpers aufgezeichnet.

  • Molekulare Bildgebung

    Die molekulare Bildgebung ermöglicht es, biologische Vorgänge im Stoffwechsel auf zellulärer und molekularer Ebene darzustellen, und kann bereits in frühen Stadien Hinweise auf eine Erkrankung geben.

  • Fig. 1: Ultrassom pré-natal 3D mostrando a cabeça, bracos e mãos do bebê.

    Andere Arten der medizinischen Bildgebung

    Einige bildgebende Verfahren, wie die Magnetresonanztomografie (MRT) oder der Ultraschall, basieren nicht auf ionisierender Strahlung und haben ihre speziellen diagnostischen Anwendungsbereiche.

Letzte Aktualisierung: 12. Juli 2013

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