Ultraschall

Der Ultraschall (Sonografie) ist ein Diagnoseverfahren, das hochfrequente Schallwellen nutzt, um Bilder von inneren Organen, Geweben oder der Blutzirkulation zu produzieren. Die Schallwellen werden auf die zu untersuchende Körperregion gerichtet und die dabei zurückgeworfenen Echos werden aufgezeichnet. Dies liefert dem Arzt eine „Live-Aufnahme“ der „geschallten“ Körperpartie. Der Ultraschall benötigt weder ionisierende Strahlung, noch nierenschädigende Kontrastmittel.

Die Vorteile des Ultraschalls machen ihn für viele Anwendungsmöglichkeiten einsetzbar, insbesondere wenn eine Untersuchung von sich bewegenden Strukturen in Echtzeit gewünscht ist. Er kann zur Untersuchung vieler Körperteile und -gewebe eingesetzt werden, wie den Organen im Bauchraum, bei Herz und Blutgefäßen, beim Muskulatur- und Brustgewebe sowie der Halsschlagader. Auch die Kontrolle der Schwangerschaft und die pränatale Untersuchung des ungeborenen Kindes sind hiermit möglich (Abbildung 1)1.

Abb. 1: Pränatale 3D Ultraschallaufnahme, die den Kopf sowie Arme und Hände des Kindes im Mutterleib zeigt.

Abb. 1: Pränatale 3D Ultraschallaufnahme, die den Kopf sowie Arme und Hände des Kindes im Mutterleib zeigt.

Wie bereits erwähnt, beruht die Sonografie auf Ultraschall, wobei ein Gerät mit Computerprozessor die Ultraschallbilder erstellt. Hierzu wird ein Schallkopf auf die zu untersuchende Körperregion gelegt und die reflektierten Schallwellen, oder Echos, werden vom Computer in Bilder umgewandelt.

Eine spezielle Ultraschalluntersuchung des Herzens, die Echokardiografie, ermöglicht die bildliche Darstellung der Herzklappen und des Blutflusses in Echtzeit.

1. Zur Verfügung gestellt von Siemens AG