Was Ärzte und Radiologen tun

Die Richtlinien für Ärzte und Röntgenpersonal folgen ebenfalls dem so genannten ALARA-Prinzip („As Low As Reasonably Achievable“), genauso wie bei den Herstellern. Eine Strahlenbelastung des Patienten, d. h. eine Röntgenaufnahme oder dergleichen, darf nur erfolgen, wenn diese medizinisch zwingend erforderlich ist. Außerdem muss das für den jeweiligen Patienten am besten geeignete bildgebende Verfahren angewendet werden, um die Strahlendosis so gering wie möglich zu halten.

Was Ärzte und Radiologen tun

Bei jeder Untersuchung muss das Röntgenpersonal bestimmte Vorgaben erfüllen, die eine unnötige Strahlenbelastung für Sie, und natürlich auch für das Personal selbst, verhindern. Hierzu zählen neben der Information über das radiologische Verfahren auch die Anweisungen, wie Sie sich während der Untersuchung verhalten sollen. So werden Sie beispielsweise gebeten, sich während einer Computertomografie nicht zu bewegen, denn Bewegungen verursachen unscharfe Bilder. Es würde dann eine erneute Untersuchung erforderlich sein und sich somit Ihre Strahlenbelastung unnötig verdoppeln. Das Gerät wird außerdem so eingestellt, dass Sie der geringstmöglichen Strahlendosis ausgesetzt sind und zugleich eine optimale Bildqualität erzielt wird – hierzu benötigt der Radiologe beispielsweise Ihre Körpergröße und Ihr Gewicht.

Bei den meisten bildgebenden Verfahren ist es außerdem notwendig, dass Sie eine Röntgenschürze oder eine andere Form der Abdeckung erhalten, die Sie vor unnötiger Strahlenbelastung schützen.

Letzte Aktualisierung: 21. März 2012

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