Was Eltern tun können

Das Herz von Kindern schlägt erheblich schneller, ihre Knochen und Organe sind noch nicht ausgereift und wachsen, deshalb ist der kindliche Organismus gegenüber Strahlung empfindlicher. Zusätzlich können eine fremde Umgebung und Geräte furchteinflößend oder sogar im Gegenteil so interessant sein, dass Kinder häufig Schwierigkeiten haben, sich ruhig zu halten – selbst wenn sie verstanden haben, warum sie sich während einer Röntgenaufnahme nicht bewegen dürfen. Eltern können jedoch entscheidend dazu beitragen, dass ihr Kind die geringste mögliche Strahlendosis erhält, indem sie es während der radiologischen Untersuchung beruhigen.

Wenn Ihr Kind geröntgt oder radiologisch untersucht werden muss, lassen Sie sich vom Arzt genau erklären, warum und wie diese Untersuchung erfolgt. Möglicherweise gibt es auch alternative Untersuchungstechniken ohne Strahlenbelastung, die für eine Diagnose ebenfalls ausreichende Befunde bieten.

Was Eltern tun können

Wenn Ihr Kind alt genug ist, ist es sinnvoll, ihm den Ablauf der Untersuchung zu erklären und so eventuellen Ängsten vorzubeugen. Bitten Sie auch den Radiologen oder das Röntgenpersonal, nochmals zu beschreiben, wie die Untersuchung ablaufen wird und was als nächstes passieren wird. Wenn kein Röntgenschutz zur Verfügung gestellt wird, um Körperpartien, die nicht untersucht werden müssen, vor Strahlung zu schützen, so fragen Sie danach. Und prüfen Sie zusammen mit dem Radiologen, ob die geringste mögliche Strahlung, entsprechend der Größe Ihres Kindes, angewendet wird. Eventuell dürfen Sie bei Ihrem Kind bleiben, um es zu beruhigen, vorausgesetzt Sie tragen eine Röntgenschürze. Vielleicht werden Sie sogar gebeten, Ihr Kind in der erforderlichen Stellung zu halten. In diesem Fall wird das Röntgenpersonal dafür sorgen, dass Sie selbst keiner unnötigen Strahlenbelastung ausgesetzt sind und Ihnen entsprechenden Röntgenschutz zur Verfügung stellen.

Sie sollten alle wichtigen Information bezüglich der Röntgenuntersuchung Ihres Kindes notieren, d. h. Namen und Adresse der radiologischen Praxis oder Klinik, ebenso das Datum und um welche Art der Untersuchung es sich gehandelt hat. Informieren Sie auch den behandelnden Kinderarzt und sonstige Ärzte. Dies ist insbesondere sinnvoll, wenn Ihr Kind in verschiedenen Kliniken oder von mehreren Ärzten behandelt werden muss, denn es kann dazu beitragen, überflüssige Untersuchungen zu vermeiden.

Hier können Sie einen Röntgenpass für Ihr Kind herunterladen. Wenn Sie ihn gewissenhaft ausfüllen, erleichtert dies Ihnen und Ihrem Arzt die Übersicht über alle durchgeführten Röntgenuntersuchungen.