Was Gerätehersteller tun

Für Hersteller von Geräten zur medizinischen Bildgebung gelten bei der Entwicklung und Produktion zwei Prioritäten: Die Anwender sollen die bestmögliche Bildqualität erhalten, um die Befundung und Diagnosestellung optimal zu gewährleisten. Gleichzeitig soll die Strahlenbelastung durch die verschiedenen bildgebenden Verfahren so gering wie möglich sein. Um diese Ziele zu realisieren, sind einerseits technische Innovationen und optimierte Gerätefunktionen nötig, aber auch das entsprechende Training und die kontinuierliche Fortbildung des radiologischen Personals, um eine sachgerechte Verwendung der Geräte sicherzustellen.

Was Gerätehersteller tunAls Orientierung für die Entwicklung strahlungsarmer Verfahren dienen den Herstellern einerseits die gesetzlichen Richtlinien zur maximal erlaubten Strahlendosis, die beispielsweise von der International Commission on Radiological Protection verabschiedet werden. Außerdem gibt es auf der Industrieseite auch Vereinbarungen, wie jene der Medical Imaging and Technology Alliance (MITA) in den USA. Hierin haben sich die Hersteller darauf geeinigt, ihre Geräte anhand festgelegter Strahlenschutzvorgaben zu entwickeln, um sicherzustellen, dass die Strahlenbelastung dem so genannten ALARA-Prinzip („As Low As Reasonably Achievable“) entspricht. (In einigen Teilen der Welt wird dieses Verfahren auch als ALARP bezeichnet, d. h. „Low As Reasonably Practicable“.)

Neben der reinen Installation der technischen Geräte bieten Hersteller dem radiologischen Personal eine Vielzahl an Trainings- und Fortbildungsmöglichkeiten, damit der fachgerechte Einsatz der Geräte sichergestellt ist.